In Verbindung mit dir selbst kommen
Wir Menschen brauchen gesunden Kontakt – zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen.
Ist dieser nicht gegeben, fühlen wir uns allein und innerlich getrennt. Nicht selten meldet sich der Körper oder die Psyche mit Symptomen, um diese fehlende Verbindung sichtbar zu machen.
Im Grunde lassen sich viele unserer Schwierigkeiten auf frühe Kontakt- und Bindungserfahrungen zurückführen.
Als ich selbst schon viele Jahre auf meinem persönlichen Entwicklungsweg war, hatte ich immer wieder das Gefühl:
Da fehlt noch etwas.
Selbstbegegnung – wie sie unter anderem in der Anliegenmethode (IOPT) verstanden wird – hat dieses fehlende Puzzlestück für mich ergänzt.
Denn hier ging es wirklich um mich. Um meine Identität.
Nicht darum, jemandem zu verzeihen oder etwas im Außen zu klären –
sondern nach innen zu schauen, mit meinen inneren Anteilen in Kontakt zu kommen und wieder Verbindung zu erleben.
Oft übernimmt ein verletzter oder traumatisierter Anteil in uns die Führung.
Das kann zu Verwirrung, Kraftlosigkeit oder innerem Stillstand führen.
In der Begleitung kann der gesunde Anteil wieder lernen, Führung zu übernehmen.
Klarheit, Orientierung und innere Stabilität können zurückkehren.
Ehrliches Mitteilen – Selbstbegegnung im Kontakt
Ein weiterer wesentlicher Baustein ist das Ehrliche Mitteilen.
Hier wird im gegenwärtigen Moment auf drei Ebenen wahrgenommen und gesprochen:
- Gedanken
- Körperempfindungen
- Gefühle
Viele Menschen erleben, wie regulierend und beruhigend diese Form der Begegnung im Kontakt wirkt.
Sie kann ein Ausweg aus Gedankenkreisen und innerer Unruhe sein – hin zu mehr Zentrierung und Verbundenheit.
Selbstbegegnung als Erfahrungsraum
Selbstbegegnung ist kein Konzept, das „angewendet“ wird, sondern ein Raum, der entsteht.
Ein Raum, in dem du dir selbst begegnen kannst – mit allem, was da ist.
Ohne Bewertung. Ohne Druck. Ohne etwas erreichen zu müssen.
In meiner Begleitung verbinde ich Elemente aus der Anliegenarbeit (IOPT), dem Ehrlichen Mitteilen sowie körper- und nervensystemorientierten Ansätzen.
So entsteht ein geschützter Rahmen, in dem du in deinem Tempo schauen, fühlen und verstehen darfst.
Oft beginnt genau dort Veränderung – leise und von innen heraus.